Fotografie erklärt – von Vitali Skidan, Hochzeitsfotograf aus Bamberg

Lichtstärke, Blendenzahl und was ein Objektiv teuer macht
Zwischen einem 50er für 120 Euro und einem für 1.800 Euro liegt eine Blendenstufe – und eine Menge Physik, die diese Stufe so teuer macht.

ISO richtig einstellen – wie viel Rauschen ist vertretbar?
Der einzige der drei Belichtungswerte, der nichts gestaltet. Er kauft Licht, und er bezahlt es mit Bildqualität.

Urlaubsfotos, die man später wirklich ansieht
Zweitausend Bilder, die niemand je wieder öffnet – das ist der Normalfall. Es liegt nicht an der Kamera, sondern an drei Gewohnheiten.

RAW entwickeln: der Ablauf, der immer funktioniert
Sieben Schritte in fester Reihenfolge. Wer sie einhält, braucht für ein Bild zwei Minuten statt zwanzig – und macht dieselben Fehler nicht zweimal.

Schärfentiefe steuern – vier Größen, nicht nur die Blende
Wie viel vom Bild scharf wird, hängt nicht allein von der Blende ab. Abstand, Brennweite und Sensorgröße reden mit – und das erklärt einige Rätsel.

Festbrennweite oder Zoom?
Die Frage wird meist mit Bildqualität beantwortet. Der eigentliche Unterschied liegt woanders – und er hat mit dem Fotografieren zu tun, nicht mit dem Glas.

Das Recht am eigenen Bild – verständlich erklärt
Auslösen und veröffentlichen sind zwei verschiedene Dinge. Der Unterschied entscheidet darüber, ob Post vom Anwalt kommt.

Farbkorrektur: Hauttöne, die nicht orange sind
Kein Bereich verzeiht so wenig wie Haut. Das Auge erkennt einen falschen Hautton sofort, auch wenn es nicht sagen kann, woran es liegt.

Das Histogramm lesen – die ehrlichste Anzeige der Kamera
Das Bild auf dem Display lügt: Es hängt von der Helligkeit des Displays und der Umgebung ab. Das Histogramm nicht – es zeigt, was aufgezeichnet wurde.

Mit natürlichem Licht arbeiten – Fenster, Schatten, Wolken
Die beste Lichtquelle ist umsonst, steht schon da und funktioniert ohne Kabel. Man muss nur wissen, wo man sich hinstellt.

Brennweite: wie 24, 50 und 135 mm die Bildwirkung verändern
Die Brennweite ist kein Zoom, der Dinge näher holt. Sie entscheidet, wie viel Umgebung ins Bild kommt – und wie ein Gesicht aussieht.

Landschaftsfotografie: Geduld, Licht und der richtige Standpunkt
Das Motiv läuft nicht weg, und genau das ist die Schwierigkeit: Man muss selbst entscheiden, wann und von wo – und dann wiederkommen.
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