Fotografie erklärt – von Vitali Skidan, Hochzeitsfotograf aus Bamberg

RAW entwickeln: der Ablauf, der immer funktioniert
Sieben Schritte in fester Reihenfolge. Wer sie einhält, braucht für ein Bild zwei Minuten statt zwanzig – und macht dieselben Fehler nicht zweimal.

Schärfentiefe steuern – vier Größen, nicht nur die Blende
Wie viel vom Bild scharf wird, hängt nicht allein von der Blende ab. Abstand, Brennweite und Sensorgröße reden mit – und das erklärt einige Rätsel.

Gruppenfotos: das Kunststück mit zwanzig Leuten
Bei zwanzig Personen ist die Wahrscheinlichkeit, dass alle gleichzeitig die Augen offen haben, erstaunlich klein. Wie man sie deutlich erhöht.

Festbrennweite oder Zoom?
Die Frage wird meist mit Bildqualität beantwortet. Der eigentliche Unterschied liegt woanders – und er hat mit dem Fotografieren zu tun, nicht mit dem Glas.

Das Recht am eigenen Bild – verständlich erklärt
Auslösen und veröffentlichen sind zwei verschiedene Dinge. Der Unterschied entscheidet darüber, ob Post vom Anwalt kommt.

Farbkorrektur: Hauttöne, die nicht orange sind
Kein Bereich verzeiht so wenig wie Haut. Das Auge erkennt einen falschen Hautton sofort, auch wenn es nicht sagen kann, woran es liegt.

Das Histogramm lesen – die ehrlichste Anzeige der Kamera
Das Bild auf dem Display lügt: Es hängt von der Helligkeit des Displays und der Umgebung ab. Das Histogramm nicht – es zeigt, was aufgezeichnet wurde.

Mit natürlichem Licht arbeiten – Fenster, Schatten, Wolken
Die beste Lichtquelle ist umsonst, steht schon da und funktioniert ohne Kabel. Man muss nur wissen, wo man sich hinstellt.

Landschaftsfotografie: Geduld, Licht und der richtige Standpunkt
Das Motiv läuft nicht weg, und genau das ist die Schwierigkeit: Man muss selbst entscheiden, wann und von wo – und dann wiederkommen.

Schwarz-Weiß-Fotografie: sehen ohne Farbe
Wegzunehmen ist eine Entscheidung, keine Rettung. Ein schwaches Bild wird in Schwarz-Weiß nicht besser – ein starkes wird klarer.

Hausrecht: Bahnhof, Museum, Einkaufszentrum
Öffentlich zugänglich heißt nicht öffentlicher Raum. Auf privatem Grund bestimmt der Eigentümer, ob fotografiert werden darf – und das ist fast überall.

Perspektive: warum Augenhöhe fast immer die langweiligste ist
Die Höhe, aus der ihr fotografiert, verändert die Aussage eines Bildes stärker als jede Einstellung an der Kamera. Und sie kostet nichts.
Zuletzt erschienen
Alle BeiträgeDiane Arbus, eine Fotografin der Kontraste
Ihre Bilder werden gleichermaßen als einfühlsam und als übergriffig gelesen. Genau dieser Streit macht sie zu einem lehrreichen Fall.
Fotografen
3 Min.Kunden gewinnen ohne Werbebudget
Die ersten Aufträge kommen fast nie über Anzeigen. Sie kommen über Menschen, die euch kennen – und über Bilder, die zeigen, was ihr tatsächlich anbietet.
Beruf
4 Min.Softbox, Schirm, Beauty Dish – welcher Lichtformer wofür
Alle Lichtformer machen dasselbe: Sie verändern Größe und Richtung einer Lichtquelle. Der Rest sind Unterschiede im Detail – und im Preis.
Licht
4 Min.Makrofotografie: die Welt unter fünf Zentimetern
Ab einem Abbildungsmaßstab von 1:1 gelten andere Regeln: Die Schärfentiefe schrumpft auf Millimeter, und Licht wird plötzlich knapp.
Genres
4 Min.Stativ kaufen: worauf es tatsächlich ankommt
Das erste Stativ ist meistens das billigste, das zweite das richtige. Welche drei Zahlen entscheiden – und warum das Gewicht die wichtigste davon ist.
Ausrüstung
4 Min.GIMP für Fotografen – was geht und was nicht
GIMP ist kein Photoshop-Ersatz und schon gar kein Lightroom-Ersatz. Für die Aufgaben, für die es gebaut ist, reicht es vollständig aus.
Bearbeitung
3 Min.