Tipps für die Sportfotografie


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Die Sportfotografie gehört zu den wohl spannendsten Arten zu fotografieren. Beim Fotografieren von Sportlern und Sportveranstaltungen geht es um das Erfassen der Action, das Übertragen der aufregenden Atmosphäre und dem Aufnehmen der wichtigsten Momente. Die Sportfotografie bietet ungemein viele Möglichkeiten hervorragende und actiongeladene Fotos zu knipsen, wenn man es richtig anstellt. Ob beim Football-Spiel im Stadion, dem Eishockey-Match in der Halle, dem Surfer im Meer oder auch stillere Sportevents wie etwa beim Billard- oder Pokerturnier, sämtliche Sportarten und -Events bieten optimale Gelegenheiten, die Techniken der Sportfotografie auszuprobieren, um die besten Sportfotos zu schießen. Wer fleißig übt und ein paar Tipps beachtet, kann schon bald die Sportler und Events auf tollen Fotos festhalten.

Der erste und wichtigste Tipp für alle, die sich für die Sportfotografie interessieren, ist es, sich zunächst eine Sportart auszusuchen. Am besten spezialisiert man sich zunächst auf einen Sport, um die Tricks und Techniken hierzu möglichst gut zu üben. Dabei sollte man sich selbst für den Sport begeistern können, denn nur wer die Sportart selbst liebt und lebt, kann die besten Fotos schießen. Außerdem ist es wichtig, die Spielregeln zu kennen und sich generell mit dem Ablauf eines Spiels auszukennen. Nur so lässt sich in den Situationen zu einem gewissen Maß vorhersehen, wohin der Ball als nächstes fliegen wird bzw. welche Bewegung der Sportler als nächstes machen könnte.

 

 

SOURCE: photo by Annie Tsung via Pexels, CC0 Creative Commons

 

Die Sportfotografie unterscheidet sich in vielen Belangen von anderen Arten der Fotografie. So sind die Umstände, das Licht usw. als gegeben anzusehen, sie lassen sich in der Regel nicht verändern. Während man bei einer Porträtaufnahme mit Lichtquellen, Hintergründen etc. spielen kann, ist dies beim Fotografieren von Sportevents nicht möglich. Hier geht es darum, das Beste aus dem zu machen, was sich vor einem befindet. Optionen bestehen darin, neue Winkel auszuprobieren und nicht nur die Sportler selbst zu fotografieren, sondern auch das ganze Drumherum, die Location, die Leute vor Ort. Wer mit den Aufnahmewinkeln spielt und auch mal etwas außergewöhnlichere Perspektiven ausprobiert, kann oft noch dramatischere Aufnahmen erzielen. Durch das Fotografieren aufspringender Fans, der Journalisten, des Ortes usw. lässt sich zudem die gesamte Atmosphäre des Events im Foto widerspiegeln.

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Was bei der Sportfotografie eine besondere Bedeutung erhält, ist das Festhalten von ausschlaggebenden Momenten, wie etwa der Treffer Kick, der Gewinner-Schlag sowie auch das Gesicht des Spielers, der gerade gewonnen hat. Genau dies haben die erfolgreichsten Sportfotografen bereits erkannt. So etwa auch Neil Stoddart, offizieller Fotograf von PokerStars, der 2016 die „Special Industry Achievement“ Auszeichnung erhielt und 2015 sogar als „Media Person of the Year“ nominiert war. Bereits seit Jahren ist er auf den Pokerturnieren der Welt unterwegs. PokerStars und die Spieler schätzen seine Arbeit, denn er schafft es immer, die Spieler und Schlüsselmomente im perfekten Licht darzustellen. Zu den berühmtesten Sportfotografen der Welt gehört zudem Neil Eifer – wenn er nicht sogar DER berühmteste Sportfotograf ist. Während seiner Karriere schoss er Coverfotos für die Sports Illustrated und Time Magazine, 1965 nahm er eines der weltweit bekanntesten Fotos auf: Beim Boxkampf Muhammad Ali gegen Sonny Liston, in dem Ali triumphierend über Liston steht. Dieses Bild spiegelt das Wichtigste an der Sportfotografie wieder: Im richtigen Moment auf den Auslöser zu drücken. So entstehen Bilder, die genau den Moment festhalten, der für immer im Gedächtnis der Menschen bleibt.

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