Leica M Monochrom vorgestellt

Die neue Leica M Monochrom verfügt über einen überarbeiteten Sensor mit höherer Auflösung und der performantere Bildprozessor ermöglicht die LiveView-Funktionalität. Die Neuerungen der monochromen Leica Vollformat-Messsucherkamera im Detail:

Leica M Monochrom

Leica M Monochrom: Die Technik

Vor etwa drei Jahren präsentierte der Traditionshersteller aus Wetzlar seine M9, in der statt der üblichen RGB-Filter optisch klare Filter verwendet wurden. Das Resultat: Der KB-Sensor im 36x24mm-Format misst für jedes Pixel reine Helligkeitswerte, da er „keine Farbe sieht“. Folglich entstehen bei der Belichtung reine S/W-Bilder bei einem gesteigerten Dynamikumfang.

Die Updates in der Leica M Monochrom

Auf diesem Prinzip arbeitet die neue Leica M Monochrom ebenfalls aber sie erhielt auch noch ein paar technische Updates. Durch den neuen Bildsensor wurde die Auflösung von 18 Megapixel auf 24 Megapixel aufgestockt. Der Bildprozessor ist der gleiche, der auch in der Leica M verbaut ist und der Speicher wurde auf 2 GB ausgebaut. Die Leica M Monochrom kann nun auch Videos im Full-HD-Format aufzeichnen. Bei der Objektivkonnektivität gibt es ebenfalls keine Einschränkungen: Wie bei der Leica M können an der Leica M Monochrom sämtliche Objektive der M- und R-Serie verwendet werden.

Das Display wurde von 2,5 Zoll auf 3 Zoll vergrößert und bietet nun eine Auflösung von satten 921.600 Pixeln. Zuvor betrug die Auflösung lediglich 230.00 Pixel. Durch die LiveView-Funktionalität finden nun auch zwei neue Methoden zur Fokussierung ihren Weg in den Kamerabody: Mittels Live-View-Zoom lässt sich der Bildausschnitt um das 10-fache vergrößern und zur noch genaueren Fokuskontrolle können Kanten mittels des LiveV-View-Fokus-Peaking automatisch mit farbigen Linien markiert werden. Laut Hersteller soll doe Leica M Monochrom ab Mai 2015 zum Preis von 7.200 € erhältlich sein.

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