Fast wie beim Fotografen: Babyshooting selber machen

Baby-Fotoshooting ZwillingeDie Babyzeit vergeht fast wie im Flug, und die Eltern können dabei fast zuschauen, wie sich ihr Kind von Tag zu Tag verändert. In nur wenigen Monaten wird aus dem zarten Neugeborenen ein kleines Energiebündel, das die Wohnung für sich erobert. Umso wertvoller sind Fotos als bleibende Erinnerungen an diese spannende Lebensphase. Allerdings ist ein professionelles Fotoshooting bei einem Fotografen nicht ganz preiswert, und der Erfolg ist dabei auch keineswegs garantiert, da dieser sehr von der Tagesform des Kindes abhängt. Mit der richtigen Vorbereitung und ein wenig Geduld, kann es aber auch Hobbyfotografen problemlos gelingen, die wunderschöne Baby-Fotos zu machen.

Gut vorbereitet für das Baby-Fotoshooting

Damit das Baby bestens zur Geltung kommt, sollte natürlich der Hintergrund nicht von ihm ablenken. Anders als bei Schnappschüssen sollte deshalb vor einem richtigen Babyshooting der Ort, an dem das Kind aufgenommen werden soll, bewusst ausgewählt und gestaltet werden. Besonders gut eignet sich ein heller, einfarbiger Hintergrund, der für das Motiv auch vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten offen lässt. Bei Neugeborenen kann dies eine Kuscheldecke sein, bei älteren Kindern eignet sich eine neutrale Wand. Falls die Möblierung der Wohnung dies nicht zulässt, kann sich ein Hobbyfotograf auch mit aufgespannten Stoffen oder Bettlaken behelfen und so ein Miniaturfotostudio zaubern. Auf Blitzlicht sollte verzichtet werden, da dieses harte Schatten wirft, die nicht zu den weichen Linien eines Säuglings passen. Falls es nicht möglich ist, Tageslicht zu nutzen, kann mit passend aufgestellten Stehlampen für eine geeignete Beleuchtung gesorgt werden. Damit sich das Kind rundum wohl fühlt, sollte es in dem Raum, in dem das Baby-Fotoshooting stattfindet, auch mollig warm sein. Das ist besonders dann wichtig, wenn der Säugling noch sehr klein ist und Aufnahmen ohne Kleidung oder nur in der Windel gemacht werden sollen. Bewährt haben sich dafür mobile Wickeltisch-Heizstrahler, die ebenfalls passend positioniert erden können.

Hier sind vier Tipps für das Babyshooting

1. Das Licht

Fotografieren Sie bei ausreichend Tageslicht. Möchten Sie das Bild in geschlossenen Räumen machen, wählen Sie am besten einen hellen Raum. Suchen Sie ein Ort nahe eines Fensters aus, sodass ihr Baby gut ausgeleuchtet im Tageslicht sitzt. Den Untergrund legen Sie mit hellen Decken und Kissen aus, sodass Ihr Baby es auch gemütlich hat. Damit die Ausleuchtung von allen Seiten gesichert ist und Sie das Licht möglichst gut einfangen, platzieren Sie am Bildrand helle Styroporplatten (diese gibt es günstig in jedem Baumarkt).

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2. Die Perspektive

Gehen Sie mit Kamera ruhig nah an Ihr Baby heran, sodass Sie alle Details wahrnehmen können. Besonders hervorheben können Sie die Winzigkeit Ihres Babys, wenn Sie als Vergleich die Hand eines Erwachsenen mit ins Bild nehmen. Achten Sie jedoch dabei darauf, dass der Autofokus (wenn Sie Ihn verwenden) Ihrer Kamera das richtige Detail scharf stellt. Seien Sie bei der Perspektive kreativ, legen Sie sich auf den Boden, um auf der selben Höhe des Babys zu sein, versuchen Sie es von verschieden Seiten aus. Dem Einfallsreichtum sind keine Grenzen gesetzt. Geben Sie dabei jedoch darauf acht, keinen Schatten auf Ihr Baby zu werfen.

3. Die Kamera

Um einen besonderen Effekt zu erzielen, können Sie mit der Blende spielen. Je offener Sie sie einstellen, desto unschärfer wird der Hintergrund. Die Tiefenschärfe steht für den Bereich, der auf dem Babyfoto scharf wiedergegeben werden soll. So können Sie das klassische Motiv, das Baby im Vordergrund scharf und der Hintergrund unscharf, erstellen. Außerdem sollte man, wenn möglich auf den Blitz verzichten, um das Baby nicht unnötig zu erschrecken.

4. Das Baby

Nehmt Sie sich reichlich Zeit, Babys sind keine kleinen Fotomodelle, überfordern Sie sie also nicht. Hilfreich ist es, wenn das Baby satt und zufrieden ist, gern auch müde. Ein schlafender Säugling zufrieden auf eine Decke gekuschelt, ist immer ein schönes Motiv. Es sollte auch darauf geachtet werden, dass es im Raum nicht zu kalt ist, damit das Baby nicht friert. Wenn Sie dann eine Reihe von Babyfotos angefertigt haben,  stellen Sie aus ihnen doch einen Kalender zusammen, wie Sie es beispielsweise hier machen können. So können Sie sich jeden Monat über ein Erinnerungsfoto aus den ersten Monaten Ihres Babys freuen.

Auf den richtigen Zeitpunkt kommt es an

Babys sind nicht die einfachsten Motive, da sie sich nicht an vorgegebene regeln und Anweisungen halten. Damit schöne Bilder, die Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen, gelingen könnte, ist es wichtig, darauf zu achten, dass das Kind ausgeruht und zufrieden ist. Während Neugeborene noch vergleichsweise unkompliziert sind und auch im Schlaf entzückend wirken, muss bei älteren Babys ihr ganz persönlicher Tagesrhythmus berücksichtigt werden. Auch wenn sich Schlafphasen von Kind zu Kind sehr unterscheiden können, wie auch unter www.bambiona.de erläutert wird, eignet sich die Zeit nach dem Mittagsschlaf am besten zum Fotografieren. Dann ist das Kind meist satt und zufrieden und dennoch hellwach, so dass die Kamera besonders leicht seine einzigartige Persönlichkeit einfangen kann. Selbstverständlich sollte vor dem Baby-Fotoshooting auch die Windel gewechselt werden, damit nichts das Wohlbefinden des Babys beeinträchtigen kann. Da die Entwicklung eines Kindes im ersten Lebensjahr so ungeheuer schnell verläuft, lohnt es sich, regelmäßige Foto-Termine einzuplanen und sich dafür jeweils einen Nachmittag freizuhalten. So können die Veränderungen in dieser Zeit mit wunderschönen Bildern festgehalten werden.

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Babyshooting ZwillingeKreative Ideen für perfekte Fotos

Auch wenn natürlich das Baby das Hauptmotiv ist, lohnt es sich, beim Fotografieren seine Fantasie spielen zu lassen. Nur so können Bilder entstehen, die wirklich beeindruckend sind und den Aufnahmen eines professionellen Fotografen nicht nachstehen. Dabei sollte das Alter und die individuelle Persönlichkeit des jeweiligen Kindes in die Bildgestaltung einfließen. Neugeborene wirken vor allem durch ihr Zartheit, weshalb nostalgische Bilder des schlafenden Kindes besonders beliebt sind. Es ist aber durchaus möglich, auch mit den Kleinsten kreative Fotos zu machen. Für die Geburtsanzeigenfotos kann beispielsweise ein Storch auf eine Tafel oder einen großen Zeichenkarton gemalt werden. Das Baby wird dann in einem zu einem Dreieck gefalteten Tuch so darauf gelegt, dass es so aussieht, als würde es vom Storch gebracht. Ältere Babys, die bereits mit ihrer Umwelt interagieren, können mit ihrem Lieblingsspielzeug zusammen fotografiert werden. Dadurch sind nicht nur eine lebendige Atmosphäre und ein fröhlicher Gesichtsausdruck garantiert, sondern es lassen sich auf den Bildern auch wunderbar die Größenverhältnisse zeigen.

Auch ein Ausflug in die Natur kann sich lohnen. Grüne Büsche und bunte Frühlingswiesen eignen sich hervorragend als Hintergrund und laden zu ungewöhnlichen Fotos ein. Mit ein wenig Geschick und natürlich der notwendigen Vorsicht kann das Baby vor dieser Kulisse beispielsweise in einem großen Blumentopf oder einer Schubkarre fotografiert werden. Kinderliebe Haustiere können dabei miteinbezogen werden, auch wenn das noch ein wenig mehr Geduld erfordert. Wer ungewöhnliche Babybilder lebt, sollte gelegentlich auch die Perspektive wechseln oder sich auf einzelne Details konzentrieren. Nahaufnahmen der winzigen Hände und Füße des Neugeborenen sowie Bilder aus dem Blickwinkel des Krabbelkindes lenken die Aufmerksamkeit auf Feinheiten, die in herkömmlichen Bildern nicht zu finden sind. Nicht zuletzt sollte bei einem Babyfotoshooting oder auch Babybauch-Fotoshooting auch berücksichtigt werden, dass es Teil einer Familie ist. Bilder mit den Eltern, Großeltern und auch eventuellen Geschwistern dürfen deshalb im Fotoalbum keinesfalls fehlen.

Weitere Tipps zum Baby-Fotoshooting:

Bildquelle: https://pixabay.com/de/zwillinge-jungen-babys-s%C3%A4uglinge-1628843/
Bildquelle: https://pixabay.com/de/baby-zwillinge-100-tage-photo-772441/

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