Tipps und Tricks

11 Tipps für Einsteiger Hochzeitsfotografen

Die Hochzeit ist ein besonderes Ereignis, das fotografisch einfach festgehalten werden muss. Vor vielen Jahren, noch vor der digitalen Fotografie, wurden Hochzeitsfotos gerne gestellt. Man hat versucht das Brautpaar und die Gäste in Pose zu bringen. Mit der Zeit hat sich die “Hochzeitsfotografie” verändert und heute ist es schon fast üblich das ein Hochzeitsfotograf tausende Bilder bei einer Hochzeit fotografiert. Das Ziel hierbei ist eine Reportage zu erstellen, sprich den Tag so authentisch wie nur möglich zu Dokumentieren. Motive gibt es viele! Wenn Ihr gerade auf der Suche nach ein paar Tipps seid weil Ihr selbst eine Hochzeit fotografieren sollt dann beginnt der spannende Teil genau hier.

Meine Tipps für Amateur Hochzeitsfotografen !

Ich möchte euch die wichtigsten Eckpunkte auf den Weg geben. Wir werden also gleich chronologisch eine Hochzeitsfotografen Buchung durchgehen. Diese 11 Tipps werden euch garantiert helfen eure ersten Hochzeiten zu meistern.

#1 Die Anfrage – Welche Punkte müsst Ihr vom Brautpaar wissen?

Erstellt euch eine Liste mit Fragen die Ihr beantwortet haben möchtet. So könnt Ihr sicherstellen das nichts untergeht! Ich zu meinem Teil Frage zum Beispiel folgende Punkte ab:

  • Datum der Hochzeit
  • Beginn und Ende der Buchung
  • Welche Locations sind bereits bekannt
  • Vor.- und Nachname Braut und Bräutigam
  • Mobilnummer von Braut und Bräutigam
  • Soll die Bearbeitung Klassisch oder Vintage sein

Wenn die Buchung dann zustande kommt. Weist das Brautpaar daraufhin das Ihr gerne einen Ablaufplan mit den Adressdaten spätestens 2 Wochen vor der Hochzeit haben möchtet. So seid Ihr auf der sicheren Seite. Nicht das Ihr plötzlich vor der falschen Kirche steht.

#2 Liste der Gruppenfotos und Zuständigkeit

Wer mit wem und wann, und wo sind eigentlich alle Verwandten hin? Lasst eurem Brautpaar die Infos zukommen das es sinnvoll ist für den Trauzeugen und für die Trauzeugin eine Liste mit den gewünschten Gruppenbildern zu erstellen. Die Trauzeugen kennen meistens die wichtigen Leute auf der Feier und können diese dann für euch nach und nach zusammentrommeln. So werdet Ihr einen reibungslosen Ablauf erleben bei dem die Gruppenbilder nicht länger dauern als notwendig.

#3 Hochzeitsfotos bei Regen

Nicht selten kommt es vor das die Wettervorhersage sich nicht ganz sicher ist wie das Wetter an dem Tag der Tage nun sein wird. Stellt euch also darauf ein dass das Brautpaar euch diese Frage stellen wird: “Was machen wir wenn es regnet?”

Es gibt drei Möglichkeiten. #1 Es regnet nur ganz leicht – Das ist das kleinste Problem, sorgt für einen hübschen großen Schirm der am besten durchsichtig ist, dann könnt Ihr auch noch die Tropfen als Stilmittel verwenden. #2 Es regnet wirklich – wenn Ihr die Location bereits kennt überlegt euch eine Alternative. Sprich was gibt es dort in der nähe? Hier kann ein Kino, eine schöner Buchladen, eine Scheune oder einfach ein überdachter großer Fahrradparkplatz Abhilfe schaffen. #3 Es regnet doch nicht 🙂

#4 Ohne Vorbereitung geht es schief!

Beim getting Ready ist es nur eine kleine Gruppe wenn Ihr die Leute vor Ort nicht kennt, geht auf Sie zu stellt euch vor und tauscht ein wenig “smalTalk” aus! Seid Ihr mit eurer Präsenz im Raum angekommen, seht euch um und sucht euch eine Position aus, von der aus Ihr in Ruhe beobachten könnt. Wichtig für diese Position ist, dass Ihr die Motive von vorne beobachten könnt. Das heisst, dass etwas Ruhe und Feingefühl gefragt sind. Ihr habt eure Position gefunden, dann schaut ein wenig dem Geschehen zu und bringt euch dann ein wenn es passt, wenn nicht ist das nicht schlimm. Jetzt wartet Ihr auf den passenden Moment, dabei sollte die Kamera nicht bereits am Auge sein. Wenn Ihr spürt das der Gesprächsstoff in naher Zukunft zu einem Schmunzeln, Lächeln, zu einem Schulter-Schubser führt dann macht euch bereit. Perspektive bestimmen, Belichtung korrigieren, Position – wenn notwendig verändern, Fokus richtig setzten, Bildschnitt bestimmen und in den Momenten wo Emotionen eingefangen werden können auch gerne eine Serie von 6-8 Bilder schießen, einfach um sicher zu gehen das ein passender Treffer dabei ist. Soweit zum schwierigen Teil, den Ihr über den Tag in verschiedenen Varianten, manchmal passiv manchmal aktiv, oft wiederholen solltet. Nochmal zum getting Ready, in welcher Reihenfolge ist nicht relevant, trotzdem liste ich euch ein paar Punkte auf an die Ihr denken solltet:

  • Detail Aufnahmen vom Make Up – mit der Schminksituation im Bokeh (in der Unschärfe)
  • Portrait der Braut beim auftragen des Puders mit dem Pinsel, Schwämchen, Maskara
  • Detailaufnahmen von der Deko im Raum und was sonst an den Ort erinnert
  • Verschiedene Ausschnitte – von Weit bis Nah – von der Situation
  • Detail Aufnahmen von der Frisur von hinten und von Vorne
  • Die Situation beim Schleier anstecken sowie eine Detailaufnahme

Momente der Trauung fotografieren

Braut und Bräutigam sind bereits Wochen vor dem großen Tag nervös und aufgeregt. Gästelisten müssen erstellt werden, Einladungen geschrieben und schließlich muss auch ein Hochzeitsfotograf verpflichtet werden. Beliebte Foto-Motive bei der Hochzeit sind das Ja-Wort, die Ringübergabe, der Anschnitt der Hochzeitstorte und der erste gemeinsame Tanz. Ein guter Hochzeitsfotograf sollte auf die Wünsche des Brautpaares eingehen. Aufkommende Nervosität der Brautleute ist normal, schließlich handelt es sich um ein einmaliges Ereignis. Wer bei der Hochzeit selbst fotografiert, sollte dabei einige Grundregeln beachten. Über das Gelingen von Hochzeitsfotos entscheidet auch die Helligkeit am Aufnahmeort. An einem bewölkten Tag sollte deshalb auch im Freien der Blitz eingeschaltet werden. Beim Ablichten bewegter Motive wie Personen oder Haustiere kommt es oft zur Verwacklung. Die Ursache für ein verwackeltes Foto ist eine zu lange Belichtungszeit. Um bei wenig Licht ein scharfes Foto zu schießen, ist es notwendig, dass der Fotograf die Kamera unbedingt ruhig hält. Vor dem Fotoshooting sollte nochmals der korrekte Sitz von Frisur und Kleidung überprüft werden. Für die Braut empfiehlt sich die Mitnahme von Kosmetik-Utensilien, um vor dem Fototermin nochmals Lippenstift aufzulegen und das Make-up aufzufrischen. Der Bräutigam kämmt sich die Haare, bevor er gemeinsam mit seiner frisch angetrauten Ehefrau in die Kamera blickt.

So kommt der Brautstrauß am besten zur Geltung

Damit der Brautstrauß am besten zur Geltung kommt, wird dieser in der rechten Hand gehalten, während sich die Braut mit der linken Hand bei ihrem Ehemann einhakt. Für Menschen, die unter Heuschnupfen leiden, kann dies zur Herausforderung werden. Die Lösung für Allergiker ist ein Hochzeitsstrauß aus haltbaren Materialien. Seidenblumen oder Textilblumen sind auch bei einer Trauung im Sommer oder im Winter eine gute Alternative, da sie im Gegensatz zu frischen Blumen unempfindlich gegen Witterungseinflüsse sind. Ein Brautstrauß aus Satin und Seide oder ein Blumenstrauß aus Baumwoll-, Textil- und Seidenblumen ist bei diesem globalen Fachhändler auch online erhältlich. Beim Hochzeitsfoto dürfen die Brautschuhe durchaus unter dem langen Rock des Brautkleides hervorblitzen. Schließlich sind elegante Hochzeitsschuhe im luxuriösen Look auch optisch ein Hingucker. Vor allem sollten Brautschuhe jedoch bequem sein, denn sie werden den ganzen Tag über getragen. Es empfiehlt sich deshalb, die Hochzeitsschuhe schon mehrere Wochen vor dem Hochzeitstermin einzulaufen.

Bildquelle: pixabay.com
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