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das Bewerbungsfoto – der erste Eindruck zählt

Copyright: Jonas Ratermann

Copyright: Jonas Ratermann

„Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck“. Im beruflichen Kontext kann ein zweitklassiger erster Eindruck gleich alle Türen zuschlagen. Denn bei einer Bewerbung entscheiden Personaler in Sekundenschnelle, ob die Bewerbung auf den Chancen-Stapel kommt oder direkt aussortiert wird. Zwar ist laut dem Allgemeinen Gleichhandlungsgesetz (AGG) ein Foto auf einer Bewerbung nicht unbedingt notwendig, aber sind wir mal ehrlich, eine Bewerbung ohne Lichtbild lässt das Schlimmste befürchten und hat schon deshalb höchstens geringe Erfolgsaussichten.

Wer sich als Bewerber voll und ganz auf seine Qualifikation und Berufserfahrung verlässt, hat sicherlich die besten Karten. Denn gute Arbeit und selbstbewusstes Auftreten sind immer noch das höchste Ass im Ärmel. Warum sollte man also trotzdem in ein professionelles Bewerbungsfoto investieren? Schließlich kostet ein hochwertiges Foto vom Fotografen zwischen 50,00 € und 300,00 €, vom Zeitaufwand einmal ganz abgesehen. Aber es wäre falsch, die Wirkung eines guten Bewerbungsfotos zu unterschätzen, denn das Auge des Betrachters ist ein wesentlicher Faktor im Entscheidungsprozess.

Welchen Stellenwert das visuelle Erscheinungsbild eines Bewerbers letztendlich hat, richtet sich natürlich auch nach den persönlichen Vorlieben des Betrachters.  Aber spätestens bei gleichwertigen Mitbewerbern wird das Bewerbungsfoto unter Umständen doch zum Zünglein an der Waage. Deshalb gehen Sie kein Risiko ein und zeigen Sie sich auf Ihrem Bewerbungsfoto immer von Ihrer Schokoseite. Ein entscheidender Faktor für gute Bewerbungsfotos ist bereits die Auswahl des Fotografen. Lassen Sie sich Beispielfotos und gelungene Bewerbungsvorlagen zeigen und sprechen Sie im Vorfeld das „Shooting“ ab. Denn gute Fotografen wissen, welche Punkte in Bezug auf Kleidung, Frisur, Make-up und viele andere Details zu beachten sind.<

Besprechen Sie mit den Fotografen Ihrer Wahl, um welche Bewerbungsart es sich handelt. Während Bewerber für Kundendienste bei Banken und Versicherungen mit „traditionellen“ Tipps wie schlichtem und elegantem Erscheinungsbild bestens beraten sind, kann die Wahl bezüglich Hintergrund und Körperhaltung im Bereich der Kreativbranche durchaus weniger formell ausfallen.

Schlussendlich gilt jedoch für jede Art von Bewerbungsfoto derselbe Grundsatz wie für gute Bewerbungen. Sie sollten zwar den formalen Ansprüchen gerecht werden, aber trotzdem individuell sein und die berufliche, sowie charakterliche Seite des Menschen widergeben. Keinesfalls sollte man sich seiner Sache zu sicher sein, und einen Bildausschnitt aus dem letzten Urlaubsfoto verwenden. Auch ein Schnappschuss im heimischen Wohnzimmer vor der Raufasertapete ist keine gute Idee. Denn ein Bewerbungsfoto verrät mehr über Sie, als Sie denken. Allein die Wertigkeit eines guten Fotos ist bereits ein Indiz, wie sehr Sie die angestrebte Arbeitsstelle wirklich wollen.

Sie sollten daher für das Foto die gleichen Maßstäbe anlegen wie für den Rest Ihrer Bewerbungsvorlagen:

1. Professionell: Keine Kompromisse bei der Qualität.
2. Fehlerfrei: Die Haare müssen sitzen, die Kleidung gepflegt, der Hintergrund gut ausgeleuchtet.
3. Individuell: Ihre Persönlichkeit sollte sich widerspiegeln.

Auch wenn er es nie zugeben würde, jeder Arbeitgeber beschäftigt viel lieber Arbeitnehmer, die gut aussehen und eine gepflegte Erscheinung haben. Damit ist nicht gemeint, dass man die Idealfigur mitbringen muss. Aber bereits die eigene Darstellung auf dem Bewerbungsfoto lässt erkennen, ob der Bewerber oder die Bewerberin die Haare gepflegt trägt und die Kleidung modern und passend für den künftigen Job ist. Schließlich profitiert jedes Unternehmen auch mit einem gelungenen Außenauftritt eines Mitarbeiters.

Kann ein Bewerber sich selbst gut Vermarkten, dann kann es das I-Tüpfelchen für eine künftige Zusammenarbeit sein. Ein hochwertiges und professionelles Bewerbungsfoto ist darum vielfach ein unverzichtbarer Bestandteil, der die eigene Bewerbung sinnvoll und schlüssig abrundet. Die Investition in entsprechende Bewerbungsfotos kann darum uneingeschränkt als lohnenswerte Ausgabe bezeichnet werden.

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